Tiroler Schindeldächer, Glockenstühle und Holzzäune von Peter Berger (Meistergilde Kitzbühel)
Gut bedacht, Kitzbühel!
Renaissance für ein Ur- Tiroler Produkt: Holzschindeln aus Lärche, Fichte, Zeder oder Eiche schmücken nicht mehr nur Zier- Glockenstühle „im Garten“. Mehr und mehr Bauherren decken sich traditions- und umweltbewusst mit Schindeln von Peter Berger ein. Zuletzt auch das neue Kitzbüheler 5-Sterne-Ressort „A-Rosa“. Für das größte zusammenhängende Schindeldach Europas wurden dabei über 600.000 Schindeln für 6.500 m2 verarbeitet.
Idyllisch gelegenes Wohnhaus mit Legschindel-Dach von Peter Berger.
kitzbühel. „Schindeldächer sind die klassische Dachbedeckung aus der Tiroler Bauernkultur. Mit Romantik hatte das erst einmal nichts zu tun. Früher gab es einfach nichts Anderes, Leistbares. Schindelmachen war hauptsächlich bäuerliche Winterarbeit. Der Rohstoff kam von Fichten und Lärchen aus dem Bergwald“, erklärt Peter Berger. Der gelernte Zimmermann übernahm 1988 den vom Vater 1962 gegründeten Betrieb. Die Rückbesinnung auf die Ur-Tiroler Holzschindeln hat für ihn auch positive Aspekte in punkto Wärme- und Lärmdämmung: „Klassische dreifach gedeckte Schindeldächer und -wände isolieren so gut wie eine circa 18 cm dicke Ziegelwand. Bestes, langlebiges Holz Zudem bereiten Schindeldächer auch bei hoher Schneelast weniger Probleme, weil die Holzschindeln sehr flexibel reagieren.“ Schindeln aus engwüchsigem Holz, von 100- bis 200-jährigen Lärchen sind die beste heimische Qualität. „Je weiter oben am Berg die Bäume wachsen, je magerer und karger der Boden ist, desto enger sind die Jahresringe und umso besser ist die Qualität.
„Nachputzen“ einer Legschindel.
Die Schindeln werden nur durch Spalten des Holzes gewonnen. Wichtig ist, dass die Holzfasern nicht unterbrochen sind und die Querschnitte der Jahresringe senkrecht zur Fläche stehen“, beschreibt Peter Berger fachkundig die Kriterien für die Langlebigkeit. Als Faustregel für die Haltbarkeit eines Schindeldaches gilt: Die Dachneigung in Grad entspricht der Lebensdauer in Jahren. Schindeln auf der Nordseite halten noch länger. „Auf der Nordseite der Kitzbüheler Pfarrkirche waren sie zum Beispiel 85 Jahre alt, als wir sie austauschen mussten“, erzählt er. Immer mehr Kunden wünschen heutzutage für ihre Schindeldächer und -wände ausdrücklich „zum richtigen Zeitpunkt“ geschlagenes Holz. „Holz, das an bestimmten Zeichen im Winter geschlagen wird, gilt als besonders wetterfest. Auch das ist uraltes Tiroler Bauern- und Bauwissen.“
Arbeit an einem klassischen Kitzbüheler Glockenstuhl
Kitzbüheler Tradition Dass die Kitzbüheler Schindeldächer, Glockenstühle und besonders auch die Tiroler Holzzäune wieder so viel bei ihm nachgefragt werden, hat für Peter Berger weniger mit „Nostalgie“ oder „Romantik“ zu tun. „Diese Produkte sind Ausdruck unserer heimischen Kultur. Sie passen einfach am besten in unsere Landschaft. Und immer mehr Menschen erkennen, wie ´modern´ doch gerade heute manch alte Tradition ist“. Traditionen, die aus seiner Sicht in Kitzbühel besonders stark und lebendig sind. Gemeinschaften, wie zum Beispiel die Meistergilde, sind für ihn Ausdruck eines solchen modern interpretierten Traditionsbewusstseins.
Kontakt
Peter Berger SchindeldächerPeter Berger
Langau 8
6370 Kitzbühel
tel: +43 (0)5356 / 73212
fax: +43 (0)5356 / 732124
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
http://www.berger-schindeln.at

