Meisterhaft gebaute Musikinstrumente aus Kitzbühel: Peter Mürnseer (Meistergilde Kitzbühel)

Die besten Saiten Österreichs

Die Mürnseer Harfe ist weltberühmt. Sie wird – ebenso wie die Zithern und Hackbretter aus dem Hause Mürnseer – bis nach Japan und USA exportiert. Mürnseer, der größte österreichische Erzeuger von Saiteninstrumenten, sorgt seit über 50 Jahren dafür, dass Kitzbühel in aller Welt den Ton angibt. Der von Geigenbauer Benedikt aufgebaute, jetzt von Sohn Peter Mürnseer geführte Meisterbetrieb, ist der weltweit führende Hersteller der klassischen Einfachpedal-Harfe.  
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Sorgt für himmlische Klangquali-tät: Peter Mürnseer.  
 
KITZBÜHEL. „Meister Eder und sein Pumuckl“ würden sich hier wie im Paradies fühlen. So stellt man sich eine echte Bilderbuchwerkstatt vor. An sechs Werkbänken wird ruhig und eifrig an Zithern und Hackbrettern gearbeitet. Ein Instrumentenbauer legt letzte Hand an eine imposante neue Harfe. Reparierte und neue Harfen stehen in Reih und Glied im Verkaufsraum. An den Wänden hängen alte Instrumente, Rohlinge für Neuinstrumente, Werkzeuge und Schablonen. Es duftet nach Holz, Leim, Tee und … nach Musik.
 
Bild Von Meistern für Meister:  
 
Benedikt und Peter Mürnseer mit der berühmten Mürnseer Harfe. Die berühmte Mürnseer Harfe „Wir haben bereits ein Instrument, aber jetzt brauchen wir eine Mürnseer!“ Diese viel gehörte Kundenäußerung bedeutet höchstes Lob für Peter Mürnseer und ist für ihn Bestätigung, dass die „Mürnseer“ zur Top-Marke und zum Inbegriff der Qualitätsharfe weltweit geworden ist. Kontinuierliche Qualitätssicherung und –steigerung, bestes Material, perfekte handwerkliche Verarbeitung und umfassendes Service sind für ihn die Gründe für diese Wertschätzung. „Eine Harfe besteht aus unzähligen beweglichen Teilen, die perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. Der Korpus besteht meist aus Fichte, dem besten Holz für die Klangübertragung, sowie aus Ahorn und Kirsche. Bei der Verarbeitung müssen wir auf den Zehntel Millimeter genau arbeiten“, erklärt der Instrumentenbau- Meister, der alle Instrumente selbst „anspielt“, testet und einstimmt und dabei bis auf 3 cent genau hören kann („Tondifferenzen unter 5 cent hört der Mensch normalerweise
nicht mehr“).

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„Handwerk hat klingenden Boden“.
 
Instrumente wachsen lassen. Instrumente bauen ist für Peter Mürnseer ein lebendiger Prozess. Die Bäume, die das Holz für seine Schöpfungen liefern, sucht er meist höchstpersönlich im Wald aus. „Es ist für mich faszinierend, wenn aus einer Fichte, die ich selbst ausgesucht habe, in der Werkstatt unter meinen Händen ein Instrument entsteht. Wenn ich selbst Hand anlegen und aus so einem ´einfachen` Material wie Holz einen wunderbaren Klangkörper schaffen kann“, erzählt der Meister, der durchschnittlich 11 Stunden pro Tag in der Werkstatt zu Hause ist. Mit seiner Berufswahl hat er sich seinen Lebenstraum erfüllt.
Peter und Benedikt Mürnseer mit Harfenkorpus Klassik gefällig? Mozart, Händel und andere berühmte Komponisten kreierten große Konzerte für die klassische Einfachpedal- Harfe. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurde die musikalische Harfenliteratur ausschließlich für dieses Instrument komponiert. Heute erlebt es eine Renaissance. Es ist ideal und leistbar für Musiklehrer und –schüler. „Der Klang dieser Harfenart ist klarer und präziser als bei der so genannten `Tiroler Harfe´. Für MusikstudentInnen ist es das ideale Übungsinstrument, gerade wenn sie später auf die große Konzertharfe umsteigen wollen“, erklärt Peter Mürnseer.

  

  

Kontakt

 
Musikinstrumente Mürnseer
 
Peter Mürnseer
Jochbergerstraße 125
6370 Kitzbühel
tel: +43 (0)5356 / 62956
fax: +43 (0)5356 / 629563
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http://www.muernseer-harps.com